Kopfschmerzen, Kiefer & Augen – Übungen gegen Verspannung
Der Kopf drückt wie unter einem zu engen Helm, der Kiefer ist abends wie festgeschraubt und die Augen brennen nach dem Bildschirmtag? Oft hängt das zusammen – und der Ausgangspunkt liegt im Nacken. Genau hier setzen unsere Übungen gegen Kopfschmerzen an.
In unserem Kurs „Kopfschmerzen, Kiefer & Augen“ haben unsere Physiotherapeuten die Übungen zu einem Plan zusammengestellt, der Stufe für Stufe aufbaut – für Nacken, Schultern, Kiefer und Augenmuskulatur.
Du übst täglich 6 bis 12 Minuten. Wir übernehmen das Denken – du machst die Übungen.
Du findest den Kurs ganz einfach im Browser oder in der App – und kannst ihn vorher 3 Tage kostenlos testen.
Für wen der Kurs passt – und für wen nicht

Der Kurs ist für dich gemacht, wenn deine Kopfschmerzen mit Verspannungen zusammenhängen – also zum Beispiel bei Spannungskopfschmerzen oder Kopfschmerzen, die vom Nacken kommen:
- Nacken und Schultern: Du spürst einen festen, verspannten Nacken, oft nach langem Sitzen.
- Kiefer: Du presst tagsüber die Zähne aufeinander oder knirschst nachts.
- Augen: Nach Bildschirmarbeit fühlen sich deine Augen müde und angestrengt an.
Was du mit den Übungen erreichen kannst:
- lockerere Muskeln in Nacken, Schultern, Kiefer und Augen
- eine kräftigere, stabilere Halswirbelsäule
- mehr Belastbarkeit im Alltag
Wann der Kurs nicht der richtige Weg ist: Bei Migräne, hormonell bedingten Kopfschmerzen oder Kopfschmerzen, deren Ursache noch nicht geklärt ist, solltest du zuerst ärztlich abklären lassen, was dahintersteckt. Mehr dazu weiter unten.
Spannungs-Kopfschmerzen lösen: Wenn der Nacken dahintersteckt
Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Kopfschmerzart – und sie kommen oft vom Nacken. Typisch ist ein drückender oder ziehender Schmerz auf beiden Seiten des Kopfes – viele beschreiben ihn wie ein Band, das sich um Stirn und Hinterkopf legt. Anders als bei Migräne wird er durch Bewegung meist nicht schlimmer.
Häufige Auslöser sind:
- langes Sitzen mit nach vorne geschobenem Kopf, etwa am Schreibtisch oder am Handy
- Stress, bei dem wir unbewusst die Schultern hochziehen
- zu wenig Bewegung und Pausen im Alltag
Die gute Nachricht: Muskeln reagieren auf Training. Übungen gegen Spannungskopfschmerzen setzen genau hier an: Wenn du deinen Nacken regelmäßig mobilisierst, dehnst und kräftigst, kann das helfen, den Teufelskreis aus Verspannung und Kopfschmerz zu durchbrechen.
Kiefer verspannt? Kieferübungen gegen Kopfschmerzen
Deine Kaumuskulatur gehört zu den kräftigsten Muskeln deines Körpers. Wer unter Stress die Zähne zusammenbeißt oder nachts knirscht, hält diese Muskeln stundenlang unter Spannung. Das kann bis in Schläfen, Ohren und Nacken ausstrahlen – und Kopfschmerzen verstärken.
Im Kurs findest du deshalb gezielte Übungen für deine Kiefermuskulatur, zum Beispiel:
- Progressive Muskelentspannung der Kiefermuskulatur: Du spannst den Kiefer bewusst an und lässt danach los. So lernst du, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung zu spüren.
- Dehnung Kiefer: Du öffnest den Mund so weit, wie es angenehm ist, und hältst die Dehnung.
- Entspannung Kiefer: Du lässt den Unterkiefer locker hängen und bewegst ihn mit den Händen sanft auf und ab.
Wichtig: Bei anhaltenden Kieferschmerzen oder Knirschen gehört auch dein Zahnarzt mit ins Boot.
Mehr Hintergründe und 5 Übungen zum Mitmachen findest du in unserem Artikel Kieferverspannung lösen.
Kopfschmerzen durch Bildschirmarbeit: Übungen für Augen und Nacken
Stundenlang auf denselben Punkt schauen, dabei den Kopf nach vorne schieben – das strengt nicht nur deine Augen an, sondern auch die kleinen Muskeln im oberen Nacken. Augen- und Nackenmuskulatur arbeiten eng zusammen.
Im Kurs trainierst du deshalb auch:
- Dehnung der Augenmuskulatur: Du richtest den Blick nacheinander maximal nach oben, unten, links und rechts, während dein Kopf ruhig bleibt.
- Nacken-Augen-Koordination: Du drehst den Kopf in eine Richtung und schaust gleichzeitig in die andere.
Mehr über den Zusammenhang zwischen Halswirbelsäule und Augen liest du in unserem Artikel Sehstörungen durch die HWS.
Okzipitalneuralgie: Übungen bei Schmerzen im Nacken und Hinterkopf
Bei einer Okzipitalneuralgie sind die Nerven am Hinterkopf gereizt. Typisch sind stechende oder einschießende Schmerzen, die vom Nacken über den Hinterkopf Richtung Scheitel ziehen – oft nur auf einer Seite. Ob eine Okzipitalneuralgie vorliegt, sollte ein Arzt feststellen.
Verspannungen der kurzen Nackenmuskeln direkt unter dem Hinterkopf können die Beschwerden verstärken. Sanfte Okzipitalneuralgie-Übungen für die oberen Kopfgelenke und eine entlastete Halswirbelsäule können deshalb ein Baustein sein – zum Beispiel das sanfte „Doppelkinn“ in Rückenlage oder eine leichte Traktion mit den Händen, wie du sie im Kurs findest.
So sind unsere Übungen gegen Kopfschmerzen aufgebaut
Physiotherapie bei Kopfschmerzen setzt auf regelmäßiges, dosiertes Training. Genau so haben unsere Physiotherapeuten den Kurs aufgebaut – in 3 Belastungsstufen. Du startest sanft und steigerst dich, wenn dein Körper bereit ist.
- Täglich 4 Übungen: 2 Basic-Übungen für ein stabiles Fundament und 2 Bonus-Übungen für Abwechslung
- 6 bis 12 Minuten pro Tag
- 4 bis 12 Wochen, je nach Ausgangslage
Du musst nicht selbst herausfinden, welche Übung wann passt. Das übernimmt der Kurs für dich. Wichtig ist nur, dass du dranbleibst – regelmäßig ein paar Minuten bringen mehr als einmal pro Woche eine Stunde.

- Reduktion der Muskelspannung
- Schmerzlinderung
- Auflösen von faszialen Verklebungen
- Verbesserung der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens (körperlich und geistig)
- bei unklarer Diagnose
- bei ärztlichen Belastungsverboten
- bei akuten und starken Schmerzen
- Physiotherapeut
- Praxisinhaber
- Sportwissenschaftlerin
39,90 €* für 12 Monate


